Tour de France 2020

Fast 4.500 km führten uns mit unserem neuen Wohnmobil vom 16.7 - 13.8.2020 durch die Niederlande, Belgien, natürlich Frankreich, Monaco, Italien, Schweiz und Deutschland.




13.8.2020

Eine letzte Nacht am Pulvermaar

Dass dies ein Vulkan-Krater ist, kann man erst einmal gar nicht glauben, wenn man die kanarischen Vulkan-Landschaften kennt. Es ist überhaupt kein Lavagestein zu finden, vielmehr eine sehr schöne grüne Landschaft und ein mit Wasser gefüllter Krater, den wir auf einem Wanderweg am Morgen umrundet haben. Da wurden einem erstmal die Ausmaße dieses Kraters bewusst.

Fazit unserer Rundreise:  Frankreich ist wunderschön, die Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt. Und es gibt sicherlich noch viele andere Orte, die man bei einer Wiederholung einer solchen Tour besuchen kann, so vielfältig wie das Land ist.

12.8.2020

Le Petit-France in Strasbourg

Unser letzter Tag in Frankreich begann mit einem Besuch des Strasbourger Stadtteils "Le Petit-France". An zahlreichen Wasserstrassen befinden sich alte, meist gut erhaltene Gebäude von beeindruckender Optik. 

Zum Abschluss hatten wir dann noch eine Kahnfahrt gebucht. Da die Audio-Begleitung nicht funktionierte, fehlten uns die sicherlich interessanten Erläuterungen, was schon enttäuschend war. Immerhin konnten wir auf der 1 1/4 -stündigen Fahrt auch das riesige Gebäude des Europäischen Parlaments bewundern. Leider fehlte uns die Zeit, auf dem Landweg noch interessante Objekte zu besuchen. Wir hatten zum Abschluss unserer Reise nämlich einen weiteren Besuch bei Anettes Schwester Brigitte und unserem Schwager Jean-Claude in ihrem Haus in Zweibrücken eingeplant.

Auf unserem Weg zum letzten Etappenort am Pulvermaar in Gillenfeld haben wir dann zum ersten Mal auf unserer Reise auch ein kräftiges Regengebiet durchfahren. Das Pulvermaar ist ein mit Wasser gefülltes Maar vulkanischen Urspungs.  

11.8.2020

Riquewihr - wie im

 Freilichtmuseum

Unweit von Colmar haben wir haben auf dem Weg zu unserem nächsten Etappenziel Strasbourg den wunderschönen Weinort Riquewihr besucht. Eingebettet in riesige Weinplantagen zeigt das Dorf einmalig schöne, sehr gut erhaltene Fachwerkgebäude, in denen Wein- und Bierstuben untergebracht sind, ebenso wie Geschäfte mit typischen Produkten aus dem Elsass.

Zum ersten Mal hatten wir unserem Camping-Platz nicht soviel Glück. Direkt an einer Bahnstrecke gelegen wurden wir um 4:37 Uhr beim ersten Morgenzug aus dem Schlaf gerissen. Am späten Nachmittag noch haben wir das Stadtzentrum von Strasbourg besucht, hier insbesondere die Kathedrale, das Strasbourger Münster mit seinen enormen Ausmaßen und filigranen Ausgestaltungen der Fassade. Eine sehr schöne Stadt, in dem sich ein Bummel lohnt.

10.8.2020

Farbenfrohe Architektur in Colmar

Heute haben wir einen weiteren, ausgedehnten Spaziergang in der historischen Altstadt von Colmar unternommen. Es ist beeindruckend, wie vielfältig die historischen Gebäude sind. Alles ist sehr farbenfroh und meist sehr gut gepflegt. Sehr schön ist auch der umfangreiche Blumenschmuck im Ortsbild. Erfreulich für die heutige Zeit war auch, dass der Ort keinesfalls überlaufen ist. 

9.8.2020

Zurück in Frankreich - in Colmar

Mit 330 km war es heute die längste Etappe unserer Tour. Sie führte uns von Lugano durch die Schweiz direkt nach Colmar ins Elsass. Leider mussten wir vor dem Gotthard-Tunnel 1 1/2 Stunden aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen im Stau warten. Ansonsten ist die Fahrt durch die Schweiz aufgrund des schönen Panoramas immer wieder schön. 

Colmar liegt an der Elsässer Weinstraße und bezeichnet sich gern als Hauptstadt der elsässischen Weine. Die Stadt ist berühmt für ihr gut erhaltenes architektonisches Erbe aus sechs Jahrhunderten. Hiervon konnten wir uns bei einem ersten Spaziergang überzeugen.

8.8.2020

Walking in Lugano

Der heutige Tag stand im Zeichen eines ausgedehnten Spaziergangs durch Lugano. Vom Campingplatz aus mussten wir hierfür den Zug nehmen.

Lugano ist die größte Stadt im Tessin und ein wichtiger Finanzplatz sowie Banken- und Businesszentrum, was überall zu sehen ist. Aber auch die Parks und Blumen, Villen und Sakralbauten unterstreichen das mediterrane Flair der Stadt, alles eingebunden in die wundervolle Umgebung des Sees und der umliegenden Berge.

7.8.2020

Auf zum Lugano-See

Wir haben das Mittelmeer verlassen und sind über Genua und Mailand zum Lugano-See gefahren. Kurz hinter Genua hatten wir auch unseren ersten Stau auf unserer Tour.

Da wir etwas erschöpft waren und eine Zeitlang von einem hohen Pfeifton auf dem Campingplatz genervt waren, haben wir nur noch die Umgebung erforscht. Nachdem die Verursacher des Pfeiftons dann auch zurück kamen, ließ es sich dort auch wieder aushalten. 

Das Preisniveau am Mittelmeer hatte es schon in sich, aber die Schweizer legen da noch was drauf. 

6.8.2020

Was ist dran an Monte-Carlo?

Ehrlich gesagt hatten wir uns vom heutigen Tag viel mehr erwartet. Wir haben so bekannte Orte wie Cannes und Nizza einfach liegen lassen und sind bis an die italienische Grenze zur schönen Stadt Menton gefahren. Dort war es zunächst sehr schwierig, einen Parkplatz für unser Womo zu finden. Als wir es schon aufgegeben hatten, hat es dann doch geklappt. Daraufhin sind wir mit dem Zug nach Monaco in deren Hauptstadt Monte-Carlo gefahren. Da wir nicht viel Zeit hatten, haben wir uns den erstbesten Hop-on-hop-off-Bus geschnappt. Wir waren von dem genauso enttäuscht wie auch von der Stadt. Auf unserer Fahrt durch Frankreich haben wir viel schönere Orte gesehen.

Auch die Rückfahrt nach Menton verlief nicht glücklich, da der Zug einfach an der vorletzten Stelle nicht mehr weiterfuhr. Wir sind dann die 3 km zum Womo durch Menton gerannt, haben dabei von dieser wirklich schönen Stadt nur flüchtige Eindrücke erhaschen können, denn wir mussten uns beeilen, um unser nächstes Ziel zu erreichen.

Dennoch führte uns die Womo-Fahrt von Grimaud zum nächsten Ziel Pietra Ligura an der italienischen Reviera-Küste durch schöne Landschaften mit schätzungsweise 100 Tunneln und unzähligen Brücken.

5.8.2020

"Etwas" Luxus in Saint-Tropez muss sein

Ein Besuch im berühmten Yachthafen von Saint-Tropez musste natürlich dazu gehören. Wenn man entlang der Hafenpromenade flaniert, fällt der Blick natürlich sofort auf die vielen Segelboote und luxuriösen Yachten. Die Schönen und Reichen lassen es sich halt gut gehen.  

Auf der über der Stadt befindlichen Zitadelle hatte man einen atemberaubenden Ausblick auf Saint-Tropez und die umliegenden Orte. 

4.8.2020

In Grimaud und Port Grimaud

Endlich Flachland und Fahrradfahren! Könnte man meinen, aber zum mittelalterlichen Bergdorf Grimaud ging es ganz schön kräftig hoch. Aber auch das haben wir gepackt. Ein wunderschöner Ort, traumhafte Gassen, viele Blumen, Wandmalereien usw. Über alles thront eine Burgruine mit einer beeindruckenden Fernsicht auf Saint-Tropez und das Umland.

Auf einer kleinen Wanderung entlang des ausgetrockneten Flusses La Garde haben wir eine alte Brücke, die Pont de Fées und eine restaurierte Windmühle, die St Roch's Mill gefunden. 

Nach einem entspannten Nachmittag am Strand haben wir den Hafen Port Grimaud besucht. Wow:  sieht super aus, aber auch sündhaft teuer. Einfache Appartments kosten hier locker 1 Mio ohne Obergrenze und die in dem riesigen Hafen ankernden Yachten und Boote hatten es auch in sich. Da dürfen wir mal gespannt sein, was uns Morgen in Saint-Tropez erwartet.